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Welttag des audiovisuellen Erbes

Impuls vom Dienstag, 27. Oktober 2026

Gesellschaftlich

BILDER FÜR DIE EWIGKEIT Welttag des audiovisuellen Erbes

Was wir aufnehmen, bleibt – was nicht, verschwindet.

Was heute zählt

Seit 2005 erinnert die UNESCO am 27. Oktober daran, dass Filme, Tondokumente und Videos zum kollektiven Gedächtnis der Menschheit gehören. Schätzungsweise die Hälfte aller Stummfilme aus der Frühzeit des Kinos ist für immer verloren – weil niemand sie für erhaltenswert hielt. Archive weltweit kämpfen darum, Bänder, Filmrollen und digitale Daten zu retten, bevor sie sich zersetzen oder obsolet werden. Dieses Erbe zeigt, wie Menschen gelebt, gedacht und gefühlt haben – lange bevor irgendjemand von uns geboren wurde.

Was das mit dir zu tun hat

Dein Handy ist heute ein Archiv: Fotos, Videos, Sprachmemos – du produzierst täglich audiovisuelles Material. Die Frage ist, was davon in zwanzig Jahren noch lesbar, noch gespeichert, noch zugänglich ist. Und noch wichtiger: Was davon ist es wert, erinnert zu werden? Vielleicht liegt bei dir zuhause irgendwo ein altes Video auf einem vergessenen Gerät – von Oma, vom Urlaub, von einem Moment, der sonst niemand mehr kennt.

Ein Satz aus dem Buch der Psalmen trifft das heute erstaunlich genau:

Eine Generation rühmt der anderen deine Werke und berichtet von deinen mächtigen Taten.

Psalm 145,4 · Luther 1912

Erinnern ist kein Selbstläufer – es braucht Menschen, die es aktiv tun. Vielleicht bist du heute derjenige, der einen vergessenen Moment ans Licht holt.

Dein Move heute

Such heute ein altes Video oder Foto aus deiner Familie heraus und zeig es jemandem, dem es etwas bedeuten könnte.